Aktive Kernbereiche

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Aktive Kernbereiche ist der Name eines hessischen Städtebauförderprogramms, das seit 2008 läuft mit dem Ziel, die Qualitäten von Innenstädten und Ortskernen zu stärken und weiterzuentwickeln. "Es gilt insbesondere, zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu profilieren."[1] Für die Verfolgung dieses Ziels soll die Identität der jeweiligen Innenstädte und Ortsteilzentren als besonderes Gut erfasst und weiter ausgebaut werden.

Die Förderung richtet sich an Kommunen, die integrative Konzepte entwickeln: Alle relevanten Funktionen der Innenstadt sollen in einer Gesamtschau betrachtet und alle relevanten Akteure am Prozess beteiligt werden. Die Kommunen müssen dabei einen Eigenanteil von 28% aufbringen. Förderfähig sind auch Vorhaben von Privaten im Rahmen der jeweiligen Entwicklungskonzepte.

Im Startjahr 2008 betrug die Fördersumme, die vom Land Hessen und vom Bund zur Verfügung gestellt wurde, 5,8 Mio. €, bis 2016 war diese auf 14,4 Mio. € angewachsen.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Aktive Kernbereiche in Hessen

Weblinks[Bearbeiten]

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Aktive Kernbereiche in Hessen mit Links auf weitere Informationsmaterialien

Lokale Beispiele[Bearbeiten]