Bitte wenden!

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Angaben zur Literatur:

Cover bitte-wenden.png

Autor(en): Michael Adler, Robert Sedlak
Hrsg: Heinrich-Böll-Stiftung

Bitte wenden!

Verlag: Eigenverlag
Ort: Berlin
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenzahl: 21
Preis: kostenlos
(Keine ISBN)

Bezug: Download im pdf-, epub- oder mobi-Format, Lizenz CC-BY-NC-ND 4.0

Vollständiger Titel[Bearbeiten]

Bitte wenden! Mit Kommunikation zu einer Verkehrswendekultur in unseren Städten – eine Anleitung in neun Schritten.

Inhalt[Bearbeiten]

  1. Einsicht: Die Daten kennen – die Chancen nutzen
  2. Voraussicht: Die Vision wagen
  3. Zuversicht: Der Wandel hat bereits begonnen
  4. Do, feel, learn: Vom Wissen zum Wollen zum Handeln
  5. Kommunikation nach Plan: Stufenweise kommunizieren
  6. Zielgruppe der Willigen: Wissen, wie die Bevölkerung tickt
  7. Routinen brechen: Framing, Nudging, Storytelling
  8. Das Rad nicht neu erfinden: Von anderen lernen
  9. Call to Action: Der deutsche Weg zur Verkehrswende

Beschreibung der Herausgeber[Bearbeiten]

Es gibt ermutigende Zeichen einer Entwicklung hin zu mehr mobiler Vielfalt und Lebensqualität; zumindest in deutschen Großstädten ist das Veränderungspotenzial hoch. Das ist eines der Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten infas-Studie „Mobilität in Deutschland“. Andererseits ist die Organisation unserer städtischen Mobilität weiterhin zu einem relevanten Teil auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet – trotz der negativen Konsequenzen für Gesundheit, Sicherheit und das Klima.

Der vorliegende böll.brief befasst sich mit Handlungsoptionen auf dem Gebiet der Kommunikation, die Städten zur Verfügung stehen, um für eine Verkehrswende zu werben und diese voranbringen zu können. Die Kommunikationsstrategien setzen voraus, dass in den politischen und Verwaltungsspitzen weitgehend Einigkeit über die Ziele und Maßnahmen einer Verkehrswende in der entsprechenden Stadt besteht. Eine solche Strategie setzt idealerweise nach einem Planungs- und Beteiligungsprozess an.

Die Autoren plädieren für eine mehrstufige Kommunikationsstrategie. Zunächst ist es wichtig, eine positive Vision davon zu entwickeln, wie sich die Stadt in Richtung „mehr Lebensqualität“ entwickeln kann. Diese Vision sollte auch genutzt werden, um die eigene Verwaltung für eine Veränderung zu gewinnen.

Kampagnen, die sich an die breite Öffentlichkeit richten, sollten folgende Grundsätze berücksichtigen:

  1. Es gibt nicht die/den „Durchschnittsadressat/in“ einer Kampagne; erfolgreiche Kommunikation ist maßgeschneidert.
  2. Menschen lernen weniger durch Information als vielmehr durch Erfahrung und Gefühle.

Die Autoren empfehlen, sich auf die Gruppe derer zu konzentrieren, die prinzipiell zu Verhaltensänderungen bereit sind, diese mit witzigen, positiven Botschaften anzusprechen und ihnen mit niedrigschwelligen Angeboten den Umstieg auf den Umweltverbund zu erleichtern.

Weblink[Bearbeiten]

  • Heinrich-Böll-Stiftung: Bitte wenden! Mit Kommunikation zu einer Verkehrswendekultur in unseren Städten – eine Anleitung in neun Schritten, Reihe böll.brief, Oktober 2018, mit Links zum Download in verschiedenen Formaten