Elektronische Rechnung

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Bis zum 27.11.2019 müssen Kommunen in Deutschland die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie elektronische Rechnungen ("E-Rechnungen") empfangen und weiterverarbeiten können. Die Grundlage dafür bildet die EU-Richtlinie 2014/55/EU[1], die mit dem sog. E-Rechnungsgesetz[2] in deutsches Recht umgesetzt wurde.

Für die Kommunen bedeutet dies nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische Aufgabe. Je nach gewähltem Modell müssen Verwaltungsbereiche und -abläufe neu strukturiert werden. Zusammen mit den notwendigen Vorüberlegungen und Analysen der eigenen Prozesse sollten für die Einführung der E-Rechnung rund zwei Jahre veranschlagt werden.

Der Landkreis Dahme-Spree (Brandenburg) hat gemeinsam mit anderen Kommunen und einem Beratungsunternehmen ein Modellprojekt durchgeführt und in diesem Rahmen einen "Erfahrungsbericht und Umsetzungsleitfaden" erstellt.[3] Dieser enthält ein Vorgehensmodell zur Einführung der E-Rechnung sowie den Werkstattbericht des Projektes und zahlreiche Empfehlungen aus der Praxis.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Amtsblatt der Europäischen Union, L 133, 6. Mai 2014: Richtlinie 2014/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen
  2. Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen vom 4. April 2017 (pdf-Format, 2 Seiten)
  3. PD Berater der öffentlichen Hand GmbH im Auftrag des Landkreises Dahme-Spreewald: Modellprojekt zur Einführung der E-Rechnung in der Kommunalverwaltung im Landkreis Dahme-Spreewald, Februar 2017 (pdf-Format, 82 Seiten)

Siehe auch[Bearbeiten]