Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

Aus KommunalWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
Mitmachen.png
Diese Seite ist möglicherweise veraltet. Hilf mit sie zu aktualisieren! Anschließend kannst du diesen Baustein entfernen.

Beachte hierzu bitte die Hinweise auf der Diskussionsseite zu diesem Artikel!

Der Artikel ist inhaltlich auf dem Stand von 2001

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung] e. V. (IÖR), Dresden, wurde am 1. Januar 1992 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründet. Es hat die Aufgabe, Grundfragen der ökologischen Erneuerung altindustrialisierter Regionen, der Landes- und Regionalentwicklung und der Stadtökologie in ökologisch stark belasteten und stark besiedelten Regionen wissenschaftlich zu bearbeiten und Grundfragen des Wohnungswesens zu untersuchen.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den jeweiligen Ausgangsbedingungen, Entwicklungsperspektiven, einzusetzenden Instrumenten und länderübergreifenden Anforderungen eines ökologischen und wirtschaftlichen Erneuerungsprozesses. Das Institut erfüllt seine Aufgaben in interdisziplinärer Arbeitsweise und in Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland. Das IÖR ist eine von der Bundesrepublik Deutschland und vom Freistaat Sachsen gemeinsam geförderte Forschungseinrichtung. Es gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. (WGL) und verfolgt als eingetragener Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Die Abteilung Raumordnung und Regionalentwicklung analysiert Rahmenbedingungen, Verläufe und Auswirkungen der Regional-, Landschafts- und Siedlungsentwicklung und erörtert Möglichkeiten und Strategien der Einflussnahme auf räumliche Entwicklungsprozesse vorrangig aus ökologischer und soziokultureller Sicht.

Das IÖR kooperiert mit einer Vielzahl von Partnern in Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Diese Zusammenarbeit wurde im Jahr 1996 erheblich ausgebaut. Im Bereich von Forschung und Lehre ist die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden aufgrund personeller Verbindungen, forschungsbezogener Kooperationen und der Beteiligung an der Lehre in mehreren Studiengängen besonders eng. Für die Kooperation mit Partnern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa erfüllt das Sekretariat des Netzwerkes raumwissenschaftlicher Forschungseinrichtungen in Mittel- und Osteuropa (kurz: MOE-Netzwerk) wichtige Koordinations- und Transferfunktionen.

Weblink[Bearbeiten]