Recht auf Stadt

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Recht auf Stadt ist ein 2009 in Hamburg gegründetes Netzwerk aus Initiativen. Es arbeitet strikt basisorientiert, so gibt es z. B. keine Sprechr/innen. Inzwischen gibt es ähnliche Zusammenschlüsse auch in anderen europäischen Städten. Der Name geht auf den französischen Stadtsoziologen Henri Lefèbvre zurück, der den Begriff in seinem Buch "Le droit à la ville" (1968) entwickelte.

Das Konzept "Recht auf Stadt" richtet sich gegen Ausgrenzungen, die z. B. durch soziale Verdrängungsprozesse (Gentrifizierung) oder durch die Privatisierung des öffentlichen Raumes hervorgerufen werden. Es geht nicht um ein einklagbares Individualrecht im Sinne der bestehenden Rechtsordnung, sondern um "ein Bündel von kollektiven Rechten, die durch eine Aneignung des städtischen Raumes, durch dessen Neuproduktion wider die kapitalistische Logik erstritten werden."[1]

Fußnote[Bearbeiten]

  1. Autor "nbo", zitiert nach dem Artikel Recht auf Stadt - mehr als eine griffige Parole? aus dem "Recht auf Stadt"-Wiki

Weblinks[Bearbeiten]