Servicestelle Kommunen in der Einen Welt

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Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) wird in Trägerschaft der vor allem vom BMZ finanzierten Durchführungsorganisation InWEnt gGmbH durchgeführt. Weitere Träger sind u. a. die kommunalen Spitzenverbände und eine Mehrzahl der Bundesländer. Die Servicestelle soll die kommunale Eine-Welt-Arbeit unterstützen, beraten und vernetzen. Sie hat eine umfangreiche Website und gibt einen monatlichen Newsletter sowie die beiden Publikationsreihen «Dialog Global» und «Material» heraus, außerdem zahlreiche Studien, Handlungsempfehlungen, Leitfäden und Veranstaltungs- und Projektdokumentationen zu den Themen kommunale Partnerschaften, Migration und Entwicklung auf lokaler Ebene und faire Beschaffung. Sie führt mit externen Mitteln finanzierte Projekte durch, die die kommunale Entwicklungszusammenarbeit einer kritischen Prüfung unterziehen und sie durch neue Themen und Projekte weiterentwickeln sollen. Die alle zwei bis drei Jahre stattfindende Bundeskonferenz dient als Forum zur Vernetzung, ebenso wie Bürgermeisterkonferenzen zu unterschiedlichen Themen. Außerdem berät und unterstützt sie Länder und Kommunen individuell bei ihren Aktivitäten.

Von der Servicestelle aktuell durchgeführte Projekte sind unter anderem die Unterstützung und Qualifizierung von kommunalen Dreieckspartnerschaften mit Frankreich und Burkina Faso, die Untersuchung der Rolle der Diaspora in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel der Förderung einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Migrant/innenselbstorganisationen und kommunalen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit und ein kommunales Netzwerk zum Bürger- und Beteiligungshaushalt. In der Vergangenheit zählten eine Kampagne zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele und die Koordinierung der von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Partnerschaftsinitiative für den Wiederaufbau nach dem Tsunami in Südostasien zu den Aktivitäten. Zudem veranstaltet die SKEW den Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels. Die Themen unterliegen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, auf der zukünftigen Tagesordnung stehen vor allem der Klimawandel und Klimapartnerschaften.

In der regelmäßigen Publikation Dialog Global (DG) finden sich zahlreiche Praxisbeispiele aus der Arbeit von Städtepartnerschaften (insbesondere in DG 9 (2005a), 19 (2008) und 20 (2009)).

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