Städtepartnerschaft München - Harare

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München – Harare: Aussetzen der Partnerschaft[Bearbeiten]

Die Städtepartnerschaft zwischen München (BY) und Harare, der Hauptstadt Simbabwes, wurde 1996 begründet. Seit 1999 ist eine Zusammenarbeit mit dem autoritären Regime Robert Mugabes angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen und der brutalen Unterdrückung der Bevölkerung von Münchener Seite nicht mehr erwünscht. Die formellen Beziehungen nach Harare wurden daher ausgesetzt. Der Stadtrat in München hat sich trotz der schwierigen Lage allerdings dafür ausgesprochen, die Städtepartnerschaft aufrechtzuerhalten.

Der Verein HaMuPa (Harare München Partnerschaft) unterstützt die Bürgerinnen und Bürger der Partnerstadt in ihrem Kampf gegen Korruption und für lokale Demokratie, Menschenrechte und nachhaltige Stadtentwicklung. Mit dem Dachverband von nahezu 40 Stadtteil- und Bürgerinitiativen Harares, der Combined Harare Residents Association (CHRA), die 1999 als gemeinnützige Organisation registriert worden war, findet ein intensiver Erfahrungsaustausch statt. In Ermangelung legitimierter oder schlicht hilfsbereiter Ansprechpartner/innen bei der Stadt Harare entwickelte sich in den Stadtteilen einerseits ein beachtliches Selbsthilfepotenzial, zum anderen politisierte sich das Engagement. Gemeinsam sucht man nach Formen breiter und effektiver Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene. Der Verein in München versucht den Partnern dabei so gut wie möglich zur Seite zu stehen. Seit 2001 gab es gemeinsame Workshops in Harare und München nicht nur zu fachlichen Themen, sondern auch zu Fragen des Kommunalrechts und der Kommunalverwaltung.

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