Urbanes Grün

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Grünräume und Grünstrategien in der Stadtentwicklung[Bearbeiten]

Ein Fachartikel von Carola Scholz

Der Begriff „Grüne Stadt“ findet sich derzeit in diversen Handlungsprogrammen[1] unterschiedlicher politischer Ebenen. Er umfasst i. d. R. ein umfängliches ökologisches Ziel- und Handlungsspektrum, das von Energieeffizienz und dem Einsatz erneuerbarer Energiequellen über die Reduzierung von Treibhausgasen und anderer Schadstoffe bis hin zu Lärmschutz-, Gewässerschutz- und verkehrlichen Maßnahmen reicht. Hier soll die Bedeutung der öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen für eine „Grüne Stadt“ angesprochen werden.

Die Bedeutung von Grün- und Freiflächen liegt in ihrer Funktion für Wohnqualität, Naherholung, Freizeit und ökologisch-klimatischen Ausgleich. Quantität und Qualität städtischen Grüns gelten zwischenzeitlich als Ausweis für die Lebens-, Freizeit- und Umweltqualität, aber auch Ästhetik einer Stadt. Handlungsdruck auf die Städte, Verwertungsinteressen und Umweltqualität in Einklang zu bringen erwächst vor dem Hintergrund globaler Konkurrenz, demografischer Entwicklungen (z.B. Alterung der Stadtgesellschaft) und insbesondere stadtklimatischer Anforderungen. Um den Zielen der „Leipzig Charta“ zu entsprechen, die Stadt in allen räumlichen Teilbereichen, insbesondere hochverdichteten benachteiligten Stadtquartieren, lebenswert zu gestalten, müssen unbedingt die innerstädtischen urbanen Freiraumqualitäten gestärkt werden.

Stadtpolitische Ansätze[Bearbeiten]

Stadtentwicklung und Stadterneuerung bieten hinreichend Ansätze, um strategisch und maßnahmenbezogen urbanes Grün in die Städte zurückzuholen. Dabei geht es weder um eine Infragestellung des Leitbilds der Innenentwicklung noch um eine Auflösung oder systematische Entdichtung der kompakten europäischen Stadt. Es geht auch nicht um die von Architekten und Planern oft befürchtete „Verkrautung“ der Stadt, sondern um eine allmähliche Re-Ökologisierung in der ganzen Breite ihrer Möglichkeiten[2]. Dazu gehören Konzepte, die die Qualitäten der großräumigen peripheren Grünzüge ebenso in den Fokus nehmen wie die Rückgewinnung und Vernetzung von kleinteiligen, wohnortnahen Grünräumen, Parks und Plätzen. Dazu gehört aber auch die Systematisierung von Haus-, Dach- und Hinterhofbegrünungen. Der Rückzug von Industrie, Gewerbe oder Militär ermöglicht vielerorts, z.B. auf Konversionsflächen im Stadtumbau die Gestaltung neuer Grünräume. Von Bedeutung ist, dass der Mehrwert urbaner Grünräume allen städtischen Akteuren, der Politik und der Bevölkerung heute erneut ins Bewusstsein gerückt wird.

Vielerorts allerdings müssen auch Entscheidungen pro oder contra weiterer Verdichtung und Versiegelung getroffen werden. Dieses setzt Entscheidungsgrundlagen - z.B. kleinräumige Klimadaten und Grünleitpläne -, planerische und kommunikative Strategien für eine „Durchgrünung“ der Städte und Durchsetzungsvermögen im politischen Raum voraus. Von Bedeutung ist, dass heutige und künftige Grünräume auch dort gesichert, finanziert und geplant werden, wo Stadt noch wächst und wo überwiegend private Investitionen den städtischen Raum prägen. Grünflächen – ob öffentlich oder privat – gelten gemeinhin als teuer und unnütz im Sinne der Verwertungslogik, Alleebäume sind der Verbreiterung von Verkehrstraßen nahezu immer im Weg.

Zur Situation in den inneren Städten[Bearbeiten]

Hochverdichtete Stadtstrukturen, Versiegelung, wachsendes Verkehrsaufkommen und unzureichende Luftqualität prägen die meisten Innenstädte und innenstadtnahen Quartiere. Im vergangenen Jahrhundert nahm in fast allen Städten der relative Anteil von Grünflächen an der Stadtfläche ab. Diese geschrumpften innerstädtischen Grünräume genügen ihren Funktionen für Ausgleich und Gesundheitsschutz immer weniger und konnten zumeist nur mühsam gegen bauliche Verdichtung, Unterbauung mit Leitungen und Tiefgaragen etc. und die Ansprüche des Verkehrs verteidigt werden. Zwar waren bauliche Verdichtungen und Versiegelungen im Innenbereich der Städte bis auf begrenzte Ausnahmen ausgleichspflichtig im Sinne der Eingriffsregelung[3] des Baugesetzbuchs, grüne Ersatzmaßnahmen wurden jedoch selten im näheren (Wohn-)Umfeld geschaffen, häufig dagegen in den Grüngürteln der Peripherie. Mit der Abschaffung der Umweltprüfung und dem Wegfall von Kompensationsverpflichtungen für Bebauungspläne der Innenentwicklung unter 20 000 qm (BauGB-Novelle 2006) wurde die Verdichtung der inneren Stadt weiter vorangetrieben. Nach Einschätzung u. a. des Deutschen Städtetags[4] und der Planerverbände wurde mit dieser Gesetzesänderung allen guten Innenentwicklungs-Absichten zum Trotz sowohl der nachhaltigen Entwicklung als auch der Planungsqualität ein zweifelhafter Dienst erwiesen. Brachen, Lücken und Freiräume lassen sich seitdem immer weniger vor der lukrativeren Nutzungskonkurrenz, vor Über- oder Unterbauung schützen.

In den privaten Wohnbeständen der Innenstädte haben Verpflichtungen zur Anlage von Grünflächen, z.B. als Vorgärten oder zur Begrünung von Hinterhöfen ebenfalls abgenommen bzw. werden der Eigeninitiative überlassen. Diese greift allerdings vorrangig dort, wo hohe Mieteinnahmen zu erzielen sind bzw. die Mieter selbst aktiv werden. Hinterhofbegrünungsprogramme als Anreiz für Private, wie sie in vielen Städten in der Frühphase der Stadterneuerung vorhanden waren, existieren so gut wie nicht mehr.

Insbesondere in den Großstädten hat sich der Nutzungsdruck auf die verbliebenen Grünräume erhöht. In einer jahrelangen Negativspirale von einerseits Übernutzung, andererseits mangelnder Pflege aufgrund der Kassenlage der Kommunen haben oftmals gerade wohnortnahe öffentliche Grünräume und Parks in den Städten – trotz weiter bestehender stadtökologischer Funktion – sowohl ihr Image als positive urbane und sichere Räume eingebüßt als auch ihre Lobby in Bürgerschaft, Verwaltung und Politik verloren. Zwar werden die noch vorhandenen innerstädtischen Parks und Grünräume heute wieder positiver gesehen, ihre Übernutzung und zunehmende Gefährdung sowie der damit einhergehende Pflege- und Kostenaufwand wird in den Städten jedoch mit Sorge kommentiert. Klimawandel und sommerliche Hitze- und Dürreperioden mit Wassermangel und neuen Schädlingen bedrohen Park- und Straßenbäume, Schadstoffbelastungen vermindern ihre Vitalität. Absehbar ist bereits heute, dass künftig ein deutlich erhöhter Aufwand betrieben werden muss, damit Pflanzen und Bäume in den Städten noch optimale Standortvoraussetzungen finden. Städte schrecken aufgrund ihrer finanziellen Situation zumeist vor der Ausweisung neuer Grünräume zurück und reduzieren die Pflege vorhandenen Grüns auf ein unvermeidbares Mindestmaß.

Die Umwelt- und Gartenamtsleiter der Städte weisen seit Jahren darauf hin, dass die immer wieder geäußerte allgemeine Wertschätzung des öffentlichen Grüns in deutlichem Widerspruch zur mageren Budgetierung der Grün-Verwaltungen steht. In einer Großstadt wie Köln z.B. nehmen Pflichtaufgaben (Baum-Untersuchungen, akute Sicherung etc.) einen immer größeren Teil des Grün-Budgets in Anspruch, Umfang und Niveau der Pflegemaßnahmen dagegen müssen zurückgefahren werden. Eine notwendige umfängliche Sanierung von Freiflächen und Parks kann nur noch mit Sponsorengeldern durchgeführt werden. Weder öffentliche noch private Investitionen entsprechen derzeit dem tatsächlichen Bedarf und der notwendigen Zukunftsvorsorge für eine „grüne“ Stadtentwicklung. Anstelle erforderlicher mittel- und langfristiger Strategien der Grünflächenentwicklung und -pflege stehen einzelne räumlich begrenzte Projekte – in Abhängigkeit von jeweils existierenden Förderprogrammen.

Klimawandel braucht städtisches Grün[Bearbeiten]

Die Bedeutung urbaner Freiflächen nimmt vor dem Hintergrund des Klimawandels deutlich zu. Höhere Durchschnittstemperaturen, längere Trockenperioden und extremere Niederschläge erfordern von den Städten Anpassungsmaßnahmen auch im Bereich der Freiraumplanung. Frischluftschneisen, Kaltluftentstehungsgebiete, Wasserflächen, Grün-Vernetzungen und schattenspendende Bäume werden für die Aufenthaltsqualität in den Städten künftig elementar sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berät derzeit Kommunen wie Frankfurt, Berlin oder Köln und erteilt auf Basis von stadtklimatischen Zukunftsszenarien Ratschläge für Stadtplanung und Grünraumplanung[5]: Großstädte sollen danach auch in ihren Zentren künftig für mehr Frischluftzufuhr sorgen und alle Chancen nutzen, um mehr Grünbereiche zu schaffen, z.B. in Form von Alleen oder kleinen Parks. Auch die engeren Innenstädte sollten Grünbereiche haben, die miteinander verknüpft sind. Eine klimaverträgliche Stadt, so der DWD, brauche einen Grünflächenanteil von mindestens einem Viertel ihres Stadtgebiets. Die Berliner Technische Universität hat den Kühleffekt städtischer Grünanlagen untersucht und fügt hinzu, dass viele kleine „Oasen“ mit optimaler Vernetzung die Wärmeinsel Innenstadt deutlich besser kühlen können als ein einziger großer Park.

Seit langem ist zudem bekannt, dass begrünte Fassaden und Dächer in vielfacher Hinsicht nützlich für das Stadtklima sind: Einerseits verhindern sie anders als Stein- oder Betonfassaden das Aufheizen des Gebäudes, andererseits unterstützen Bepflanzungen die Abkühlung des aufgeheizten Umgebungsklimas. Klimaanlagen hingegen bewirken das Gegenteil: Sie tragen zur Aufheizung der Umgebung und zum Hitzeinsel-Effekt bei. Dach- und Fassadenbegrünungen sind insbesondere dort wichtig, wo dichte Bebauungsstrukturen aktuell die Anlage von Grünflächen nicht zulassen. Die Stadt Düsseldorf fördert seit mehr als 20 Jahren die Begrünung von Dächern. Auch in anderen Großstädten waren in den 70er und 80er Jahren entsprechende Programme vorhanden, die jedoch zumeist längst eingestellt wurden. Heute gibt es in unterschiedlichen Städten wie Chicago, Linz und Antwerpen wieder Gründach-Verordnungen oder -Programme.

Der Handlungsbedarf in Städten und Ballungsräumen zur Reduzierung von Feinstaub und Stickoxiden und damit zur Umsetzung der EU-Luftqualitätsvorgaben ist nach wie vor groß. Seit 2007 haben Anwohner stark belasteter Straßen einen Rechtsanspruch auf Schutzmaßnahmen durch ihre Kommune. Die Wirksamkeit bislang eingerichteter Umweltzonen bleibt derzeit noch weit hinter den Erwartungen von Politikern und Umweltschützern zurück. Bäume und Pflanzen allerdings können Feinstaubfilter sein. Ihre positive Wirkung kann zur Verbesserung der Luftqualität im städtischen Raum genutzt werden, auch wenn es hinsichtlich der Quantifizierung dieser Filterleistung derzeit noch Erkenntnisdefizite gibt. Die Priorität muss natürlich auf der Emissionsreduzierung an der Quelle liegen.

Green Capital of Europe[Bearbeiten]

Die Europäische Kommission vergibt seit 2009 die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“ (Green Capital Award). Wesentliche Indikatoren für die Preisvergabe sind Verfügbarkeit und Qualität öffentlicher städtischer Grünflächen. Stockholm, die Green Capital 2009 konnte mit einer ausgezeichneten Infrastruktur von Grün- und Wasserflächen punkten. 95 Prozent der Stockholmer leben in nur 300 m Entfernung von einer Grünanlage. Hamburg, Green Capital 2010 richtet sein planerisches Engagement derzeit zum Einen auf die Reduzierung des Energieverbrauchs und CO2-Ausstoßes, zum Anderen auf Ausbau, Qualität und Vernetzung seiner Grün- und Freiflächenstruktur.

Der Erfolg einer möglichen Bewerbung der Städteregion Ruhr als „Green Capital“ 2015 oder 2016 erfordert neben den bisherigen großräumigen Grün-Entwicklungen in Folge der IBA EmscherPark auch hohe Anstrengungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung des kleinräumigen Grüns in den jeweiligen Innenstadträumen. Die Ruhrgebietsstadt Bottrop hat ihre Defizite hier bereits unter die Lupe genommen. Sie bezieht die strategische Freiraumplanung und die Sicherung relevanter, insbesondere klimarelevanter Grünräume in ihr Konzept „InnovationCity Ruhr 2010[6] ein und legt dabei einen besonderen Fokus auf die hochbelastete Innenstadt. So wurden auf Basis der kleinräumigen Klimafunktionskarten (Achtung, Pop-Ups zulassen!) des Regionalverbands Ruhr (RVR) auch Aussagen zu Klein- und Kleinstflächen und ihren Funktionen für das Mikroklima im Stadtgebiet möglich. Ihre Sicherung erfolgte im Rahmen eines Umweltleitplans als Bestandteil des Flächennutzungsplans. Dachflächenpotentiale sollen mit Hilfe einer Überfliegung und auf Basis der Bauakten ermittelt werden, ein Gründach-Kataster erstellt und die Eigentümer dann gezielt angesprochen werden. Bottrop macht die Erhöhung des Grünanteils im Stadtgebiet und damit die Verminderung der bioklimatischen Belastungen und Hitzeinsel-Effekte (u.a. durch Straßenraum-, Dach- und Fassadenbegrünung) explizit zu einem seiner InnovationCity-Projekte.

Strategische Ansätze für mehr urbanes Grün[Bearbeiten]

Vor dem Hintergrund einer generellen Zunahme strategischer Planungen ist zu beobachten, dass einzelne Großstädte wie z.B. Hamburg, Berlin oder auch Saarbrücken das Potential ihrer Grünräume und ihres innerstädtischen Grün-Bestandes inzwischen systematischer und auch kleinräumiger in den Fokus nehmen. Entsprechend der jeweiligen Freiraumkategorie werden Gesamtstrategien der Grünraumgestaltung und -pflege entwickelt und auch die spezifischen Quartiersbedarfe ausformuliert. Dabei rücken das kleinräumige Grün, seine Qualität und Vernetzung sowie Mitsprache und Aneignungsmöglichkeiten durch die Stadtbewohner, z.B. in urbanen Gärten, stärker in den Fokus der Stadtentwicklung. Daraus kann sich die Chance ergeben, dass auch die öffentlichen und privaten Zwischenräume des gebauten Bestandes, bislang häufig als pflegeleichte Restflächen ohne Nutzen und Wert betrachtet, wieder mehr Aufmerksamkeit erreichen.

Kommunale Bürgergärten z. B. können in der integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung nicht nur Freiraumdefizite beseitigen helfen, sondern auch einen wichtigen sozialen Zweck erfüllen. Sie werden deshalb häufig im Kontext des Soziale Stadt-Programms gezielt gefördert. Die Soziale Stadt bietet die Möglichkeit, mit Städtebauförderungsmitteln neue Grün- und Freiflächen oder Mietergärten zu gestalten und gleichzeitig Bewirtschaftung und Pflege zu organisieren. Erwiesen ist, dass sich durch das gemeinschaftliche Arbeiten an Grünanlagen und Gärten mehr Bewusstsein für gestalterische Qualitäten, Verantwortlichkeit für das gemeinsame Wohnumfeld und mehr Identifizierung mit dem Quartier erreichen lassen. Für die Städte bedeutet das, stadtteilbezogene Freiflächenkonzepte zu entwickeln und in den Quartieren zusammen mit Wohnungsbaugesellschaften und anderen Eigentümern die Möglichkeiten für gemeinschaftliche und individuelle Aneignungsmöglichkeiten von Räumen auszuloten und zu fördern[7].

Das strategische Grün-Konzept der Stadt Zürich [8] z.B. geht über die räumliche Dimension hinaus und umfasst diverse Handlungsoptionen der Stadt. Die Zürcher Strategie wurde in einem „Grünbuch“ mit dem Zielhorizont von zehn Jahren zusammengefasst und umfasst drei Wirkungsfelder: Grüne Räume, grüne Grundhaltungen und grünes Wissen. Das grüne Wissen fängt in den Schulen an und reicht bis zur breiten Vermittlung von 26 „grünen“ Berufsbildern. „Grüne“ Grundhaltungen werden im Stadtmarketing vermittelt, wenn freiwillige Arbeit eingeworben und den Unternehmen der „Standortfaktor Grün“ näher gebracht wird. Mit der Arbeit der Stadt und ihres Kommunal-Unternehmens „Grün Stadt Zürich (GSZ)“ sind nach Befragungen durch unabhängige Institute 80 Prozent der Bevölkerung hoch zufrieden! Zürich kann überall sein.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. u.a. Koalitionsvertrag NRW
  2. Hierzu lohnt sich ein (Rück-)Blick in die einschlägige Literatur der 80er Jahre, z.B. rund um die Altbau-IBA in Berlin.
  3. entsprechend Ausgleichsregelung, BauGB § 1a
  4. Der Deutsche Städtetag hat in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf 2006 eindringlich vor den Neuregelungen (Wegfall des naturschutzrechtlichen Ausgleichs für B-Pläne im beschleunigten Verfahren) gewarnt und auf die besondere Situation hochverdichteter städtischer Innenbereiche und den dort i. d. R. vorhandenen Investorendruck hingewiesen.
  5. Weitere Beispiele: Stadt Stuttgart, Deutscher Wetterdienst und Amt für Umweltschutz erkunden künftiges Klima; München, Stadtklima und Klimawandel
  6. Bottrop wurde 2010 im Wettbewerb des Initiativkreises Ruhr als Modellstadt (InnovationCity) für eine klimaschützende Stadtentwicklung ausgewählt.
  7. Hierfür gibt es ein gutes Beispielprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aus Saarbrücken: Grüne Insel Kirchberg.
  8. Das Grünbuch der Stadt Zürich, Integral planen – wirkungsorientiert handeln, Stadtratsbeschluss vom 5. Juli 2006.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Bundesamt für Naturschutz: Urbane grüne Infrastruktur - Grundlage für attraktive und zukunftsfähige Städte. Hinweise für die kommunale Praxis (2017, pdf-Format, 32 Seiten)
  • Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Urbanes Grün in der integrierten Stadtentwicklung. Strategien, Projekte, Instrumente. Forschungsbericht, 2012 (pdf-Format, 184 Seiten)
  • Städte- und Gemeinderat (NRW) 06/2012: Urbanes Grün (pdf-Format, 40 Seiten)
  • Christa Böhme, Difu/AfK, Grün in der Stadt
  • ÖkoStadt – Materialien zur Internationalen Bauausstellung Berlin, 1984
  • Ekhart Hahn, Ökologische Stadtplanung, Konzeptionen und Modelle, 1987
  • Grün in der Stadt, Michael Andritzky/ Klaus Spitzer (Hrsg.) 1981

Autorin und Quelle[Bearbeiten]

Carola Scholz ist Stadtsoziologin und Referatsleiterin Grundsatzfragen der Stadtentwicklung im Bauministerium NRW. Sie gehört der ehrenamtlichen Redaktion der AKP an.

Der Text erschien ursprünglich in AKP 3/11 S. 45-47. Eine Langfassung des Artikels mit dem Titel „Grünräume und Grünstrategien in der Stadtentwicklung“ kann auf Wunsch zugeschickt werden (carola.scholz@mwebwv.nrw.de).

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Die grüne Stadt. Als Stiftung organisiertes Netzwerk aus engagierten Menschen, Unternehmen und Institutionen, die sich für mehr Grün in der Stadt einsetzen.
  • Bayerischer Städtetag: Integration im Stadtgrün. Beispiele für lokale Projekte (2017, pdf-Format, 19 Seiten)