Kommunales Energiemanagement

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Kommunales Energiemanagement (KEM) bezeichnet die verschiedenen Tätigkeiten und Initiativen, um den Energieverbrauch in kommunalen Gebäuden und innerhalb einer Kommune zu senken und durch regionale und dezentrale Erzeugung, insbesondere durch Erneuerbare Energie, sicherzustellen.

Dabei kann zwischen strategischem und operativem Energiemanagement unterschieden werden. Beim strategischen Energiemanagement handelt es sich um langfristige Konzeptionen, die gebäudeübergreifend die energetische Strategie und Ausrichtung einer Kommune bestimmen. Praxisnah und auf konkrete Einzelobjekte bezogen kennzeichnet das operative Energiemanagement Untersuchungen und Maßnahmen zur messbaren Reduktion des jeweiligen Energieverbrauchs.

Neben Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, z. B. durch Effizienz und Wärmedämmung, steht vor allem der Ausbau und die regionale Nutzung von erneuerbaren Energieträgern im Vordergrund.[1] Erfahrungsgemäß können Kommunen bereits durch gutes Management (Erfassen und Auswerten von Verbrauchsdaten, Überwachen der Gebäudetechnik, Ableiten von technischen und organisatorischen Verbesserungsmaßnahmen) ohne nennenswerte Investition ihre Energiekosten um 10-20% absenken.

Kom.EMS[Bearbeiten]

Vier Landesenergieagenturen haben gemeinsam ein Online-Werkzeug zur Qualitätssicherung und Bewertung von Energiemanagementsystemen in Kommunen unter dem Namen Kom.EMS ("Kommunales Energiemanagement-System") entwickelt. Die Webseite Kom.EMS enthält einen Online-Check, eine Arbeitshilfe zur Qualitätssicherung, einen Leitfaden zum Aufbau eines KEM sowie ein Wissensportal.[2]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Text bis hierher entnommen aus: wikipedia, Kommunales Energiemanagement, Version vom 10.04.2019
  2. Vgl. dazu: pv magazine, Bundesländer vereinheitlichen kommunales Energiemanagement, September 2018

Weblinks[Bearbeiten]