Arbeitsgemeinschaft Land- und Regionalentwicklung

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Universität Gesamthochschule Kassel, Fachbereich Stadtplanung, Landschaftsplanung[Bearbeiten]

Die Arbeitsgemeinschaft Land- und Regionalentwicklung wurde 1984 unter dem Namen "Arbeitsgruppe Ländliche Entwicklung" an der Gesamthochschule Kassel gegründet. Sie war ein Zusammenschluß von Wissenschaftler/innen am Fachbereich Stadtplanung, Landschaftsplanung der GhK und aktiv in Lehre, Forschung sowie der praktischen Unterstützung von Projekten und Initiativen. Im Jahr 1999 wurde aus der "Arbeitsgemeinschaft Land und Regionalentwicklung" heraus der Verein "Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V" gegründet. Die Themen der AG waren:

  • Die Untersuchung der Hintergründe und Auswirkungen von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Maßnahmen, die die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum wesentlich beeinflussen.
  • Die Überprüfung der Leitbilder und Theorien, die die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes prägen.
  • Die Erstellung von Gutachten für Verbände, Institutionen und öffentliche Arbeitgeber zu den Themen: Landwirtschaft und Naturschutz, Ausgestaltung und Evaluierung von Förderprogrammen, Lebensverhältnisse im ländlichen Raum.


Die Arbeitsgruppe war Herausgeber/in des Kritischen Agrarberichts, der seit 1993 erscheint und zahlreiche Berichte und Artikel zur Regionalentwicklung enthält. In der Ausgabe 2002 werden zum Beispiel folgende Themen behandelt:

  • Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Agrarwende: Machtverschiebung mit offenem Ende
  • Guido Nischwitz, Die Agrarwende – Motor für eine nachhaltige Regionalentwicklung?
  • Heinz Gengenbach, Supervision und Coaching – Neue Beratungsansätze in der Landwirtschaft.

Weiterführende Informationen[Bearbeiten]