Die Stadt und ihr Geld

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Angaben zur Literatur:

Schwarting, Die Stadt und ihr Geld, Aufl1,2016.jpg

Autor(en): Prof. Dr. Gunnar Schwarting


Die Stadt und ihr Geld

Verlag: Kommunal- und Schulverlag
Ort: Wiesbaden
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenzahl: 148
Preis: 29,00 €
ISBN 978-3-8293-1256-1

Vollständiger Titel[Bearbeiten]

Die Stadt und ihr Geld. Aktuelle Fragen der kommunalen Finanzpolitik, Darstellung

Aus dem Inhalt[Bearbeiten]

  • Im Durchschnitt ist alles in Ordnung? Zur finanziellen Situation der deutschen Kommunen
  • Mit der Doppik in die Zukunft? Die Diskussion um ein europaweites öffentliches Rechnungswesen
  • Wer gibt den Kommunen (noch) Geld? Zur Insolvenz von Kommunen und kommunalen Unternehmen
  • Kontrolle, Controlling, Prüfung - Reine Begriffsverwirrung oder stringentes System?
  • Die Grundsteuer: Alte Steuer = gute Steuer?
  • Steuerung kommunaler Unternehmen - Publik Corporate Governance als Lösung?
  • Entschuldungshilfen - Wege aus der Schuldenfalle?
  • Wenn die Bürger mitreden - Bessere Entscheidungen durch einen Bürgerhaushalt?
  • Risikomanagement - was soll noch alles gesteuert werden?
  • Konnexität - Aber wer zahlt, wofür und wieviel?

Rezension von Wolfgang Pohl[Bearbeiten]

Ein gehaltvolles Buch muss nicht unbedingt dick und schwer sein, das zeigt Gunnar Schwarting mit diesem eher schmalen Paperback. Es handelt sich jedoch nicht um eine geschlossene, auf Vollständigkeit bedachte Darstellung: Schwarting hat Vorträge aus seiner universitären Lehrtätigkeit zusammengetragen, um ausgewählte Fragen der Gemeindefinanzen zu beleuchten. Er setzt dabei allerdings gewisse Grundkenntnisse in der Materie voraus.

Wer die mitbringt, bekommt einen guten Einblick in wichtige aktuelle Diskussionen: Über die Disparitäten in der kommunalen Finanzlage (hier hätte ich mir allerdings prägnantere Aussagen gewünscht), um Doppik, Steuerung kommunaler Unternehmen oder die Entschuldungsprogramme einiger Bundesländer u.v.a. Alles ist gut lesbar, Tabellen und Grafiken machen die Texte oft anschaulicher, manchmal aber auch durch ihre Fülle unübersichtlich. Die vielen Zahlen, die der Text notwendigerweise enthält, veralten schnell, doch die jeweils aktuellen Quellen (z. B. Finanzstatistik, Gemeindefinanzbericht, Kommunalpanel) sind ja verfügbar. Nur über das Kapitel zur Reform der Grundsteuer war die Entwicklung schon bei Drucklegung hinweggegangen. Wer in Fragen der Gemeindefinanzen mitreden will, findet hier einen schnellen Zugang zu vielen Aspekten der heutigen Problemlagen.

Weblink[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

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