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Integrierte Stadtentwicklung

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Der Begriff "Integrierte Stadtentwicklung" verweist auf die Notwendigkeit, Planungsprozesse nicht sektoral, sondern ganzheitlich zu gestalten. Das bedeutet z. B., bei der Stadtentwicklung Siedlungsstruktur, Verkehr, Umwelt und soziale Belange im Zusammenhang zu betrachten. Ziel ist, bei immer schnellerer Veränderung von Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Stadt eine nachhaltige Entwicklung von Stadtquartieren zu ermöglichen.

Die Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt vom 25. Mai 2007[1] formuliert diese Anforderung wie folgt:

"Wir brauchen mehr ganzheitliche Strategien und abgestimmtes Handeln aller am Prozess der Stadtentwicklung beteiligten Personen und Institutionen - auch über die Grenzen der einzelnen Städte und Gemeinden hinaus. (...) Um diese Verantwortung auf den verschiedenen Regierungsebenen effektiv zu gestalten, müssen wir die sektoralen Politikfelder besser koordinieren und ein neues Verantwortungsbewusstsein für eine integrierte Stadtentwicklungspolitik schaffen. Wir müssen gewährleisten, dass alle, die an der Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Stadt arbeiten, die dafür erforderlichen und berufsübergreifenden Kompetenzen und Kenntnisse erwerben."

Förderprogramme werden heute in der Regel an die Bedingung geknüpft, dass für die Planungen integrierte Konzepte vorgelegt werden.

[Bearbeiten] Lokale Beispiele

[Bearbeiten] Fußnote

  1. Leipzig-Charta im Wortlaut, pdf-Format, 8 Seiten

[Bearbeiten] Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 21.08.2017 bearbeitet.

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