Die Kosten der Luftverschmutzung (OECD-Studie)

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In einer Studie vom Mai 2014 unter dem Titel "The Cost of Air Pollution: Health Impacts of Road Transport" schätzt die OECD die weitweiten Kosten der Luftverschmutzung auf 3.500 Mrd. Dollar jährlich. Weltweit sterben mehr als drei Millionen Menschen jährlich an den Folgen der Luftverschmutzung, viele weitere erkranken beispielsweise an Asthma oder Herzleiden. Der Trend ist ansteigend, vor allem in großen Schwellenländern wie China und Indien. In Deutschland sterben den Schätzungen zufolge jährlich 42.600 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, das ist mehr als das Zehnfache der Zahl der Verkehrstoten (2010: 3648].

Eine Hauptursache ist der starke Anstieg des Autoverkehrs. Die OECD regt an, die Regierungen sollten die Förderung der Dieselantriebe überdenken, da diese erheblich mehr krebserregende Schadstoffe in die Luft bringen als andere Antriebsarten. Der öffentliche Verkehr sollte stärker gefördert werden. Die Kosten für verkehrsreduzierende Maßnahmen oder einen stärkeren Ausbau der Elektromobilität erscheinen in einem anderen Licht, wenn auch die versteckten Kosten des Autoverkehrs mitberücksichtigt werden.

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