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Mobile Beratung Berlin

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In Berlin gibt es zwei Einrichtungen, die sich der Mobilen Beratungsarbeit gegen Rechtsextremismus widmen. Sie haben ihre Schwerpunkte in unterschiedlichen Bezirken und arbeiten trotzdem an berlinweiten Projekten.


[Bearbeiten] Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR) Der Verein für demokratische Kultur (VDK) ist Träger der MBR. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) unterstützt und vernetzt alle Berlinerinnen und Berliner, die in ihrem Wohn-, Arbeits- oder sozialen Umfeld mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind und sich für die Stärkung demokratischer Kultur einsetzen wollen.

Schwerpunktbezirke der MBR sind Pankow, Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Friedrichshain. Auch in Neukölln und Mitte begleitet und berät die MBR kontinuierlich verschiedene Akteure und Initiativen. Neben ihren Schwerpunktbezirken erhält die MBR regelmäßig Anfragen von Akteuren aus weiteren Stadtteilen Berlins, darunter untere anderem die West-Bezirke Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg.[1]

Informationen zu den Aktivitäten der MBR in einzelnen Stadtbezirken:

Kontakt: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), Chausseestraße 29, 10115 Berlin, Telefon: 030 - 240 45 430, Fax: 030 - 240 45 319, E-Mail: info@mbr-berlin.de, Internetseite: www.mbr-berlin.de

Die MBR hat verschieden Publikationen mit Handlungsoptionen herausgegeben die als Download zur Verfügung stehen.

[Bearbeiten] Mobiles Beratungsteam Ostkreuz

Neben der MBR gibt es in Berlin noch das Mobile Beratungsteam Ostkreuz unter der Trägerschaft der Stiftung SPI. Als Beratungsfachdienst und Kompetenzzentrum berät, begleitet und unterstützt das MBT »Ostkreuz« lokale Akteure, Institutionen, Organisationen und Initiativen in einem wertschätzenden Umgang mit der Vielfalt verschiedenerer Milieus, Kulturen und Lebensstile, der Diskriminierung und Ausgrenzung überwindet, gegenseitigen Respekt fördert und gruppenübergreifenden Zusammenhalt festigt.[2]

Mit seinen Erfahrungen in Kreuzberg mit interreligiösen Dialogen, beim Moscheebaukonflikt in Pankow-Heinersdorf sowie bei der Auseinandersetzung um den Verein Inssan in Charlottenburg entwickelte sich das MBT »Ostkreuz« mit seinem Teilprojekt Pro Aktiv zum Kompetenzzentrum der Stiftung SPI Berlin für den Arbeitsbereich „Zusammenleben in der Einwanderungsstadt Berlin – Umgang mit ethnisierten und konfessionalisierten Konflikten“. In diesem Themenfeld steht das MBT »Ostkreuz« den jeweiligen Zielgruppen bei entsprechenden Problemlagen unterstützend zur Verfügung und bringt seine fachliche Expertise auch in Vernetzungsstrukturen ein, beispielsweise im Rahmen des Berliner Beratungsnetzwerkes.[3]

„Polis* - Bezirkliche Koordinierungsstelle gegen demokratiegefährdende Phänomene und Rechtsextremismus Marzahn-Hellersdorf“ ist ein Teilprojekt beim MBT »Ostkreuz«. Es stimmt seine konkreten Handlungsziele und Arbeitsvorhaben fortlaufend mit dem Bezirksamt ab. Polis* wurde Anfang 2006 geschaffen, um die vorhandenen Ressourcen zur Förderung einer demokratischen Kultur gegen Rechtsextremismus und demokratiegefährdende Tendenzen im Bezirk zu stärken.

Kontakt: Stiftung Sozialpädagogisches Institut "Walter May", Pro Aktiv, c/o Mobiles Beratungsteam »Ostkreuz«, Schönhauser Allee 73, 10437 Berlin, Telefon: 030 - 41 72 56 28, Fax: 030 - 41 72 56 30, E-Mail: ostkreuz@stiftung-spi.de, Internetseiten: »Ostkreuz« bei SPI www.moscheebau-in-berlin.de


[Bearbeiten] Fußnoten

  1. MBR vor Ort
  2. http://www.stiftung-spi.de/sozraum/sr_ostkreuz.html
  3. http://www.stiftung-spi.de/sozraum/sr_ostkreuzhandlungsfelder.html
Umsetzung: spreebytes.net