Alexander Maier

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Porträt Alexander Maier (wikipedia)

Alexander (Alex) Maier, geb. 1991, ist ab dem 15.01.2021 Oberbürgermeister in Göppingen (Baden-Württemberg). Er gewann die Wahl im zweiten Wahlgang am 08.11.2020 gegen den vorherigen Amtsinhaber Guido Till (CDU) und ist dann mit 29 Jahren der jüngste Oberbürgermeister in Deutschland.

Maier war nach Schule und Wehrdienst als Sanitäter zunächst beim Rundfunk tätig. Seit 2009 engagierte er sich bei Bündnis 90 / Die GRÜNEN und bei der Grünen Jugend, deren Landesvorstand Baden-Württemberg er von 2013 bis 2015 angehörte. 2016 wurde er Kreisvorsitzender der Grünen in Göppingen, ab 2018 in einer Doppelspitze gemeinsam mit Fadime Ercik. Seine kommunalpolitische Arbeit begann 2014 im Stadtrat von Göppingen, zu seinen Arbeitsfeldern zählten Kultur, Sport und Integration. In der Landtagswahl 2016 holte er mit 29,1% das Direktmandat für Göppingen. Im Landtag war er u.a. Sprecher der grünen Fraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus, ein Thema, das er schon im Wahlkampf in den Mittelpunkt gestellt hatte. Bereits 2012 hatte er den Verein Kreis Göppingen nazifrei e.V. initiiert und gegründet

Bei der Wahl zum Oberbürgermeister Göppingens 2020 lag er im ersten Wahlgang mit 30,3% der Stimmen noch hinter Guido Till, der 36,3% erreichte. Im zweiten Wahlgang gewann er dann mit 41,8% (gegenüber 41,3% für Till) knapp.

Alex Maiers Wahlkampflogo

Alex Maier trat mit einem inhaltlich sehr umfassenden Wahlprogramm an; die Überschriften:

  1. Miteinander arbeiten: Wirtschaft, Arbeit und Innovation; Klimaschutz
  2. Miteinander leben: Mobilität; Wohnen und Bauen; Antidiskriminierung und Zusammenhalt
  3. Miteinander reden: Verwaltung; Sport, Kultur, Ehrenamt.

An konkreten Zielen nennt er u.a. ein klimaneutrales Göppingen bis 2015, Geschäfte in den Stadtteilen statt Supermärkte auf der grünen Wiese, Ausbau des städtischen Online-Angebotes, mehr Bürgerbeteiligung und frühzeitiges Einbeziehen relevanter Gruppen, Förderung von Radverkehr und ÖPNV sowie Schaffung von bezahlbarem und ökologischen Wohnraum.

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]