Grüne und Alternative in den Räten Bayerns

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Grüne und Alternative in den Räten Bayerns (GRIBS), das ist die kommunalpolitische Vereinigung der Grünen und Alternativen in Bayern. Gegründet im Jahre 1986 in Nürnberg. Wir sind die Basis der aktiven Grünen und Alternativen in den Städten und vielen Gemeinden Bayerns. Zusammen mit unseren schwesterlichen KPVen in den anderen Bundesländern können wir vieles bewirken.

Entstehung[Bearbeiten]

Seit Gründung der ersten Grünen Listen auf kommunaler Ebene bildet die Grüne Kommunalpolitik vor Ort die Basis der BÜNDNISGRÜNEN Bewegung. 1984 zogen erstmals GRÜNE und Alternative in größerer Zahl in die Kommunalparlamente Bayerns ein. Dies machte einen Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Mandatsträger/innen und die Organisation einer bayernweiten Vernetzung notwendig. Diese Vernetzung wurde 1986 durch das "Kommunalbüro Oberbayern" gestartet, das sich zur Keimzelle einer bayerischen kommunalpolitischen Vereinigung der GRÜNEN entwickeln sollte.

Seither wurde das Dienstleistungsangebot von GRIBS kontinuierlich ausgebaut. Auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen dokumentiert den dringenden Bedarf für unser kommunalpolitisches Serviceangebot. Der Erfolg unserer Anstrengungen setzt sich weiter fort.

Bei der Kommunalwahl im März 2020 wurden mehr als 2.500 GRÜNE und alternative Rätinnen und Räte in die Kommunalparlamente gewählt.

Für GRIBS bedeutet dies nicht nur mehr Mitglieder, sondern auch mehr Arbeit. Den gestiegenen Anforderungen versucht GRIBS durch eine verstärkte Professionalisierung der verschiedenen Tätigkeitsfelder Rechnung zu tragen. Das GRIBS-Team besteht mittlerweile aus vier Teilzeitkräften.

Bildungsarbeit[Bearbeiten]

Die kommunalpolitische Bildung nimmt bei GRIBS einen hohen Stellenwert ein, deshalb wurde hierfür extra das GRIBS-Bildungswerk e.V. ins Leben gerufen. Das GRIBS-Bildungswerk e.V. veranstaltet in der Regel in enger Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung nicht nur kommunalpolitische Grundlagenseminare für "Neueinsteiger/innen", sondern vermittelt in speziellen Fachseminaren praktikable Ansätze für eine ökologisch-soziale Reformpolitik in der Kommune. Die Petra-Kelly-Stiftung, am 19. Januar 1997 in München gegründet, arbeitet als Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in Bayern, der persönlichen und politischen Heimat der Weltbürgerin Petra Kelly.

Die grünnahe Stiftung hat sich zur Aufgabe gesetzt, durch Workshops und Seminare, Tagungen und Kongresse, durch Publikationen, Kulturveranstaltungen und Aktionen gesellschaftliche und politische Alternativen zur etablierten Politik zu fördern.Sie versteht sich dabei als ein Ort der Begegnung und der Debatte sowie als Werkstätte für neue Ideen in Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Bewusstsein von Petra Kellys weltweitem Engagement ist auch die Entwicklung und Förderung einer alternativen Kommunal- und Landespolitik ein wesentliches Standbein unserer Arbeit - getreu dem Motto: Global denken - lokal handeln.

Seit 1997 übernimmt die Petra-Kelly-Stiftung die kommunalpolitische Weiterbildung. Das Themenspektrum der von ihr geleisteten Bildungsarbeit ist weit gespannt. Aktuelle kommunalpolitische Probleme (z.B. Deponiewesen, Klimaschutz, Verkehrspolitik) kommen dabei ebenso zu ihrem Recht wie die Vermittlung von Grundkenntnissen (z.B. Haushalts-, Planungs-, Kommunalrecht), die für die konkrete Ratsarbeit unabdingbar sind.

Das aktuelle Programm und alles Wissenswerte über die Stiftung findet sich unter http://PetraKellyStiftung.de

Kontakt[Bearbeiten]

Kontakt zu den Geschäftsstellen in München und Bamberg und zu den GRIBS-Mitarbeiter*innen unter https://gribs.net/index.php?id=2791

Inhalte[Bearbeiten]

  • Arbeitsschwerpunkte:

siehe: https://gribs.net/index.php?id=552&L=342