Folgekostenrechner

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Bayern[Bearbeiten]

Zur "Abschätzung der Gestehungs- und Folgekosten für die Infrastruktur einer Wohngebietsplanung" hat das Land Bayern einen FolgekostenSchätzer entwickelt. Er bietet "bietet einen Kostenvergleich für unterschiedliche Entwicklungsflächen sowie für unterschiedliche Planungen auf einer Fläche. Möglich ist auch ein nachvollziehbarer Vergleich zwischen einer Innenentwicklung und einer Außenentwicklung einer Gemeinde." Der FolgekostenSchätzer soll durch ein besseres Kostenbewusstsein auch zu mehr Flächensparen beim Wohnungsbau beitragen.

Der FolgekostenSchätzer steht als Excel-Arbeitsblatt zusammen mit mehreren pdf-Anleitungen in einer zip-Datei zur Verfügung. Für den Einsatz muss die Verwendung von Makros aktiviert werden. Der FolgekostenSchätzer ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten]

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz stellt ihren Kommunen seit 2015 einen Folgekostenrechner zur Verfügung. Die Anwendung steht als App im Netz bereit. Damit sollen Kommunen in die Lage versetzt werden, die Folgekosten von Wohnungsbauprojekten aufgrund der ebenfalls zu schaffenden sozialen und technischen Infrastruktur zu kalkulieren. Insbesondere soll damit ein Vergleich zwischen der Schaffung neuer Baugebiete und einer konsequenten Innenentwicklung möglich werden. Das Land schätzt den derzeitigen Flächenverbrauch in Rheinland-Pfalz auf 7 ha täglich, angestrebt wird eine Senkung auf 1 ha pro Tag.

Der Folgekostenrechner wurde unter Beteiligung der Kommunalen Spitzenverbände, der Planungsgemeinschaften und der Architektenkammer entwickelt und vor der Einführung in unterschiedlichen Kommunen zwei Jahre lang getestet. Er ist kostenlos, für den Zugang ist eine Registrierung erforderlich.

Weblinks[Bearbeiten]