Logistikimmobilien aus kommunaler Sicht

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Geplante Logistik-Ansiedlungen lösen oft Kontroversen aus, da sie zusätzlichen Verkehr erwarten lassen. Für Kommunen wie Anwohner*innen stellt sich dabei die Frage, ob die erwarteten wirtschaftlichen Effekte die möglichen Verluste an Umwelt- und Wohnqualität aufwiegen.

Cover der Publikation

logix-Studie 2020[Bearbeiten]

Die logix-Initiative Logistikimmobilien, eine Gründung von Unternehmen der Logistikbranche, hat in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund eine Umfrage unter Kommunen durchgeführt, um Fallbeispiele zusammenzutragen und Erfolgsfaktoren für eine Ansiedlung zu identifizieren. Die Studie untersucht folgende Beispiele:

In ihrem knappen Fazit schätzen die Autoren, dass in den vergangenen 20 Jahren mehr als 10.000 Logistikimmobilien errichtet wurden, wobei die Zahl von nicht realisierten Projekten nicht erfassbar ist. Auch wenn Kommunen sich Gewerbe und Arbeitsplätze wünschen, stoße die Logistikwirtschaft oft nicht auf breite Akzeptanz.[1] Sie fordern einen "konstruktiven und kontinuierlichen Dialog". Die Benennung weiterer Erfolgsfaktoren bleiben sie weitgehend schuldig.

Fußnote[Bearbeiten]

  1. Häufig wird bezweifelt, ob der Nutzen für eine Kommunen in einem annehmbaren Verhältnis zur erwarteten Zunahme des Verkehrs steht. Siehe als Beispiel: Pfaffenhofener Kurier, Schlechte Karten für Logistiker, 24.01.2019

Weblinks[Bearbeiten]

Deutsche Verkehrs-Zeitung: Studie: Kommunen stehen Logistik positiv gegenüber, 18.02.2021