Gemeindeschwester plus

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Logo des Modellprojekt "Gemeindeschwester plus"

Gemeindeschwesterplus ist ein Modellprojekt des Landes Rheinland-Pfalz, seit 2019 in Kooperation mit den gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden. In derzeit (Stand Oktober 2019) 21 Landkreisen und kreisfreien Städten besuchen Pflegekräfte mit entsprechender Zusatzausbildung (insgesamt 29,5 Stellen) hochbetagte, nicht pflegebedürftige Menschen ab 80 Jahren auf Wunsch zu Hause, um sie bei der Bewältigung des Alltags und bei der Wahrnehmung von Angeboten zu unterstützen.

Das Projekt umfasst Beratung sowie Vermittlung von gut erreichbaren Teilhabeangeboten. Die Gemeindeschwestern können nicht nur Unterstützung leisten, sondern erkennen auch, wo Angebote fehlen, und können diese initiieren. Ein Ziel des Projektes ist, Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich zu vermeiden.

In der Modellphase von Mitte 2015 bis Ende 2018 wurde das Projekt mit 19 Stellen in neun Kommunen erprobt und vom Land allein finanziert. Während der Einführungsphase (bis Ende 2016) sowie der anschließende Umsetzungsphase wurde es jeweils evaluiert. Nachdem die Landesregierung beschloss, das Angebot über 2018 hinaus fortzuführen, wurden die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände als Kooperationspartner gewonnen, sie tragen seitdem 20% zur Finanzierung bei.

Die Gemeindeschwesterplus gab es ursprünglich in folgenden Kreisen und kreisfreien Städten:

2019 kamen folgende Kommunen hinzu:

Weblinks[Bearbeiten]